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Der aktuelle IT-Report Gesundheitswesen 2012 steht zum Download bereit!
Der aktuelle IT-Report Gesundheitswesen lässt die IT-Leiter und Leiterinnen zu Wort kommen. Durch die Befragung der IT-Leiter und Leiterinnen sind diejenigen Personen zu Wort gekommen, die den größten Überblick über eingesetzte IT-Systeme und die tiefste Kenntnis über deren Funktionsweise besitzen. Sie sind die Experten, die im Kontext einer immer komplexeren IT-Landschaft strategisch denken und operativ handeln müssen.
Die Digitalisierung der Krankenhäuser schreitet stetig voran. Der IT-Report zeigt, dass die Verbreitung von IT-Systemen für die verschiedensten Aufgaben über die Jahre deutlich zugenommen hat, wie das Beispiel der Elektronischen Patientenakte (EPA) demonstriert. Hatte noch 2005/2006 nur jedes 12. Krankenhaus ein EPA-System implementiert, sind heute bereits in fast jedem 4. Krankenhaus elektronische Akten komplett und in jedem 3. Haus mindestens in einer Einheit verfügbar.
Supportaufgaben sowohl im Hard- wie im Softwarebereich binden die meisten Personalkapazitäten wie die IT-Verantwortlichen berichten. Die leitende Person im IT-Bereich kümmert sich in 86% der Krankenhäuser selber um Supportaufgaben. Hinzu kommen Leitungsaufgaben und strategische Tätigkeiten wie Gestaltung der IT-Strategie (89%) und Mitgestaltung der Gesamtstrategie (68%) Auch taktische Aufgaben wie beispielsweise die Unterstützung der Prozessverantwortlichen (74%) und das Change Management (65%) fallen in den Bereich der IT-Leiter und Leiterinnen.
Der Bedarf an Systemintegration bleibt konstant hoch. Über 40% der Krankenhäuser besitzen ein Krankenhausinformationssystem, das sich aus Teilsystemen unterschiedlicher Hersteller zusammensetzt und seine Daten überwiegend dezentral speichert. Zur Herausforderung wird die Systemintegration dann, wenn nicht genug IT-Personal vorhanden ist. Diesen Punkt beklagen die IT-Leiter und Leiterinnen deutlich an erster Stelle. Wie die Zahlen des IT-Reports zeigen, haben in der Tat die meisten Krankenhäuser unter fünf Vollzeitstellen zur Verfügung. Selbst bei Krankenhäusern mit 500 bis 1000 Betten besitzt die Mehrzahl unter zehn Vollzeitstellen zur Betreuung einer ganzen IT-Landschaft.
Erstmalig wurde den teilnehmenden Krankenhäusern die Erstellung eines IT Benchmarks angeboten, was bei den teilnehmenden IT-Leiterinnen und IT-Leitern für rege Nachfrage sorgte. |